PERSÖNLICH & WÜRDEVOLL

Erinnerungs­kultur bewahren

Teelichter bei einer Trauerfeier

Bewusst Abschied nehmen

Früher sind Angehörige ganz selbst­verständlich noch einmal am Sterbebett eines Verwandten zusammen­gekommen, um Abschied zu nehmen. Ein Ritual, das Menschen auch heute noch viel geben kann. Denn so lässt sich der Tod eines Angehörigen buchstäblich „begreifen“ – eine wichtige Etappe im Trauer­prozess. Eine Abschied­nahme ist im Trauerhaus oder bei einer Aufbahrung in unserem Abschiedsraum möglich. Dabei haben Sie auch die Gelegenheit, Ihrem verstorbenen Angehörigen Grab­beigaben wie einen persönlichen Brief, ein Buch oder Ähnliches mitzugeben. Wenn Sie es wünschen, können Sie auch beim Einkleiden dabei sein oder sogar aktiv mithelfen.

Können Kinder eigentlich mit zur Abschied­nahme kommen? Wir empfehlen auf jeden Fall, mit Kindern über den Tod und die eigene Trauer zu sprechen und sie auch in den Abschied naher Angehöriger einzubeziehen. In unserer Infothek finden Sie hilfreiche Tipps rund um das Thema Kinder und Trauer.

Kondolenzliste
Urnentrauerfeier

Trauerfeier – individuell gestaltet

Trauerfeiern können religiös oder weltlich geprägt sein, sie können in großer Gesellschaft oder im engsten Familien- oder Freundes­kreis stattfinden. Die Kirche am Niendorfer Markt, die Kapelle auf dem gewünschten Friedhof, aber auch der eigene Garten oder andere Orte, die Sie mit dem Verstorbenen verbinden, können Schauplatz für eine persönliche Abschieds­zeremonie sein. Opulent oder schlicht, farbenfroh oder ganz klassisch – wir beraten und unterstützen Sie bei der Gestaltung des Ablaufs sowie bei der Musik­auswahl und Dekoration der Feier nach Ihren Wünschen.

Trauerrednerin in Hamburg
Matthias Abt, Beerdigungsinstitut Erwin Jürs, Hamburg-Niendorf

Matthias Abt

Im Bestatter-Beruf habe ich gelernt, dem Leben mit Blick auf seine Endlichkeit mehr Wert­schätzung zu geben, die Zeit bewusster zu nutzen und intensiver im Hier und Jetzt zu leben. Ein würde­voller Abschied ist für mich ein friedlicher Rahmen, in dem das Leben und das Wesen eines Verstorbenen individuell angemessen gewürdigt wird und Trauernde genügend Raum, Gestaltung und Zeit für den persönlichen Abschied haben.

Trauerredner Claus Jürs

Persönliche Traueransprachen

Bei vielen Familien hier in der Region hat die kirchliche Bindung in den letzten Jahrzehnten nachgelassen. So kam bereits Erwin Jürs immer häufiger der Bitte nach, die Trauerfeier anstelle eines Pfarrers oder Pastors zu begleiten. Das vergangene Leben noch einmal in den Mittelpunkt stellen, Daten und Anekdoten zu einem roten Faden zusammen­spinnen, die passende musikalische Begleitung für die Feier aussuchen, das sind Aufgaben eines Trauer­redners. Aufgaben, die Erwin Jürs, Claus Jürs oder Sven Kirmse auf Wunsch mit großem Einfühlungs­vermögen für Sie übernehmen. Außerdem arbeiten wir mit einem weiteren Redner und einer Rednerin zusammen.

Mahnmal auf einem Friedhof
Trauerredner Claus Jürs in der Kirche in Hamburg-Niendorf

Einzigartige Erinnerungsstücke

Oft sind es Alltagssituationen, in denen wir uns an verstorbene Angehörige erinnern. Wie hätte er jetzt reagiert, was hätte sie wohl dazu gesagt? Manchmal sind es auch Alltags­gegen­stände, die wir aufbewahren, um sehr persönliche Erinnerungen wach­zu­halten. Eine besondere Form, das Andenken in Ehren zu halten, ist Gedenk­schmuck. Ringe oder Anhänger mit eingraviertem Finger­abdruck des Verstorbenen sind außer­gewöhnliche Erinnerungs­stücke, die Trauernde immer bei sich tragen können. Über unseren Partner Nano Lifelines bieten wir Ihnen hoch­wertig gefertigte Unikate in verschiedenen Formen und Materialien.

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